Die Erle liebt Veränderung

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Die Erle kommt mit allen Bodenbeschaffenheiten sehr gut zurecht. Ihr Standort ist meist außerhalb des Wassers am Rande eines See oder eines Baches, Weiher.

Sie steht aber auch gerne im Wasser zumindest für einige Zeit z.B. bei einer Überflutung in einem Auengebiet. Sie wird nicht besonders groß und fügt sich deshalb auch gut ins Unterholz ein.

Die Erle passt in jeglicher Hinsicht gut in unsere Zeit.

Auch wir leben gerade in einer Übergangszeit und müssen oder sollen uns fast täglich neu anpassen. Drei Sachen brauchen auch wir Menschen um gesund zu bleiben und zwar sind das die Sonne, Wasser und Beweglichkeit. Bleiben wir nicht beweglich dann brechen wir, unser Leben ist auf ständige Erneuerung ausgerichtet.

 

Früher färbte man mit der Rinde der Erle häufig Stoffe und Wolle und auch Holzschuhe werden daraus gefertigt.

Denn das Holz es ist sehr leicht und weich und deshalb leicht zu bearbeiten. 

Als Heilpflanze war sie zwar bei Hildegard von Bingen eher nutzlos. Trotzdem benutzt man ihre Blätter, Rinde und Knospen als Tee oder für Wickel bei Entzündungen und Fieber.

Erlenzweige in Haus und Hof aufgehängt soll Mensch und Tier vor Krankheiten schützen.

Erlenblätter nimmt man auch gerne zum Herstellen von Räucherwerk, wenn man mit ihr räuchert wird zugleich die Luft gereinigt das ist ja gerade auch für uns gerade so wichtig in geschlossenen Räumen.

 

Wenn ihr auf euren Wanderungen einmal einer Erle begegnet setzt euch darunter, sie hilft euch Kraft zu tanken gibt euch den sogenannten Frischekick muntert euch auf und bringt euch eure Leichtigkeit wieder zurück.

 

Noch ein Tipp, gerade für Pferdeliebhaber: Braut euch aus den Blüten oder Blättern einen Erlentee, lasst diesen abkühlen und reibt damit euer Pferd ein. Es Schützt vor Bremsen und Fliegen.

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An einen meiner Lieblingsplatzln steht auch eine Erle, hier lasse ich mich gern nieder wenn ich nach einer Woche mit viel Arbeit mal Ruhe brauche und Kraft tanken will.

Text & Bild Bank: Martina Dötsch

Startbild: Cornelia Müller

 

HINWEIS:

Die Erläuterungen, Steckbriefe, Rezepturen sowie Verwendungshinweise sind  nach Überlieferungen der Volksheilkunde, nach eigenen Versuchen und nach bestem Wissen niedergeschrieben. Es bleibt in der alleinigen Verantwortung des Lesers, die Angaben  einer eigenen Prüfung zu unterziehen. Werden Methoden, Ideen und Rezepte dieser Seite angewendet, dann geschieht dies auf eigene Verantwortung und Haftung. Anleitungen, Zubereitungen und Rezepte ersetzen weder eine ärztliche Diagnose noch eine entsprechende Therapie. !!!

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