Die Jahreskreisfeste

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Im keltischen Überlieferungen hatten sie eigenständige Namen und eigene Energien, die genutzt wurden auf verschiedene Arten. 

4 davon waren Sonnenhochfeste, welche festgelegt sind im Datum und 4 Mondfeste, welche sich jeweils nach den Mondständen richten im ursprünglichen Sinne, aber mittlerweile auch feste Tage bekommen haben.

An diesen Tagen wurde das Leben im immerwährenden Kreislauf gefeiert und auch benutzt um einzutreten in die Anderswelt, da an diesen Schwellenzeiten die Schleier zu anderen Dimensionen offener waren. Man konnte mit feinstofflichen Kräften kommunizieren und so Ihre Energien einladen.

Die Kräfte der Natur wurden geschätzt und geehrt und der Mensch war im Einklang mit den Zyklen und dem Jahreslauf. Oft können wir an Fragmenten (z.B Adventskranz als Symbol des Kreises) in unserem Leben Teile davon noch erkennen.

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Sonnenfeste

Wintersonnenwende – Dezember

Frühjahr Tag – und Nachtgleiche – 23 .März

Sommersonnenwende Juni

Herbst Tag – und Nachtgleiche – 23. September

Mondfeste

Lichtmess (zunehmender Halbmond im Februar) – 1./2. Februar

Walpurgis (Vollmond) – April/ 1. Mai

Schnitterfest (zunehmender Halbmond) – Juli/1. August

Allerheiligen (November Neumond) – Okt./1. Nov.

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Da die Menschen von diesem Wissen und ihrem Bezug zum Jahreskreis nicht liessen, wurden viele unserer Fest- und Feiertage auf diese Schwellenzeiten gelagert.

WEIHNACHTEN – Geburt des Lichts – YULE – Wintersonnenwende
MARIA LICHTMESS – Imbolc – Lichtmess
WALPURGIS – Beltaine
OSTERN – Ostara – Frühjahr Tag – und Nachtgleiche
JOHANNI – Litha – Sommersonnwende
MARIA HIMMELFAHRT –
Lughnasadh – Schnitterfest
ERNTEDANKFEST – Mabon – Herbst Tag und-Nachtgleiche
ALLERHEILIGEN – Samhain – Halloween
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Mehr zum Jahreskreisfest „Wintersonnenwende“ findest du im Artikel vom 21. Dezember 2020. Alle weiteren stellen wir im nächsten Jahr hier vor.

Bilder: Adelheid Koch – Bild 1, 2, 4 / Cornelia Müller – Startbild, Bild 3

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