Frühlingsgenuss

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Der Löwenzahn, oft als lästiges Unkraut betrachtet,  hat viele wertvolle Inhaltsstoffe wie Calcium, Kalium, Magnesium, Eisen, Vitamine, Spurenelemente und Bitterstoffe. Bitterstoffe regen den Stoffwechsel an, fördern die Verdauung und vertreiben die Frühjahrsmüdigkeit. Und das geht sogar mit viel Genuss! Löwenzahn lässt sich vielseitig in unsere Ernährung integrieren. Wildkräutersalat, Bratkartoffeln mit Löwenzahn, Löwenzahnpesto, Bratlinge mit Löwenzahndipp, Löwenzahnkartoffelpürre, – nur um einige Gerichte zu nennen.

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Mein Favorit :

Bruschetta mit Löwenzahnblütenknospen:

100 g Löwenzahnknospen

30 – 40 g Salz

150 g Tomaten

1/2 Zwiebel (wenn möglich Gemüsezwiebel, da milder)

Balsamico-Essig

Olivenöl

Pfeffer

Baguette

 

Löwenzahnknospen waschen, mit Salz vermischen und einen Tag stehen lassen.

Am nächsten Tag das Salz gründlich von den Löwenzahnknospen abspülen.

Die größeren Knospen können in der Mitte durchgeschnitten werden.

Tomaten klein schneiden, Kerne und Saft vorher entfernen.

Zwiebel fein hacken.

Zusammen mit Essig und Öl alles gut vermengen und mit Pfeffer abschmecken.

Auf knusprig gebackenen Baguettescheiben verteilen, mit Löwenzahnblütenblättern dekorieren und genießen.

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Ein weiterer gesunder Frühlingsbote ist der Kleine Wiesenknopf, der bei uns leider etwas in Vergessenheit geraten ist. Bekannt ist er noch in der Frankfurter Region. Dort gehört der Kleine Wiesenknopf in die klassische Mischung für die Frankfurter Grüne Sauce. Seine Blätter schmecken würzig und ganz leicht bitter.

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Gefüllte Eier mit Wiesenknopf

 

4 Eier

6 EL Frischkäse

2 EL Saure Sahne – oder Milch

6 Kapern

Blätter vom Kleinen Wiesenknopf

1/2 Zwiebel (optional)

Salz und Pfeffer

 

Eier hart kochen, abschrecken, pellen und halbieren.

Die Blätter vom Kleinen Wiesenknopf ganz fein hacken.

Optional Zwiebel fein schneiden.

Kapern fein schneiden.

Frischkäse, Saure Sahne (optional Milch) und Eigelb vermischen.

Gehackte Blätter des Kleinen Wiesenknopfs, Zwiebel und Kapern dazu geben mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Danach kann die Masse in die Eihälften gefüllt werden. Dekorieren und genießen.

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Monika Wastl liebt es für ihre Familie Wildkräutergenuss zuzubereiten. Wenn sie von ihren Kreationen erzählt, da läuft einem das Wasser im munde zusammen und der Magen knurrt – Motivation genug um über Wald und Wiese zu streifen und die grünen Geschmacksbomben im Anschluss gekonnt zu veredeln. 

Text: Monika Wastl

Bilder: Cornelia Müller

HINWEIS:

Die Erläuterungen, Steckbriefe, Rezepturen sowie Verwendungshinweise sind  nach Überlieferungen der Volksheilkunde, nach eigenen Versuchen und nach bestem Wissen niedergeschrieben. Es bleibt in der alleinigen Verantwortung des Lesers, die Angaben  einer eigenen Prüfung zu unterziehen. Werden Methoden, Ideen und Rezepte dieser Seite angewendet, dann geschieht dies auf eigene Verantwortung und Haftung. Anleitungen, Zubereitungen und Rezepte ersetzen weder eine ärztliche Diagnose noch eine entsprechende Therapie. !!!

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