Frühlingsstaunen

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Elefantenohren

von Susanne Bosch, die in der Ökologischen Bildungsstätte in Hohenberg an der Eger mit ihrem Tun Groß und Klein begeistert.

Geht doch bei Eurem nächsten Waldspaziergang auf Suche nach „Elefantenohren“. Jetzt im Frühling schlagen im Wald nicht nur die Bäume aus, sondern die Samen im Waldboden erwachen zu neuem Leben. Die „Elefantenohren“ sind übrigens Buchenkeimlinge.

Ein weitere Geheimtipp zur Buche: Die frisch ausgetrieben Buchenblätter kann man essen. Probier sie doch mal!

 

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Sei mein Gast, liebe Sonne!

 

von Adelheid Koch, die mit Kindern am Liebsten im Tun ist – im Fühlen, Sehen, Riechen und Schmecken und einfach Beieinander sein

Erfinde eine Blume mit verschiedenen Blüten und Blättern,

die jetzt auch noch zu finden sind.

 

Zum Beispiel winterharte Büsche und verschieden farbige grüne Blätter sind auch jetzt noch oder schon wieder da. Schau, dass auch vor dem Frühlingserwachen und dem Sprießen neuer Triebe die Natur ganz viel für Dich hat, mit dem Du etwas machen kannst und die Farbenvielfalt sehr groß ist.

Schau, was nicht alles so um Dich herum noch zu finden ist. Eventuell auch Blätter die vertrocknet in Herbstfarben im Garten liegen.

Verwende verschiedene Farben um nacheinander einen Stiel, Blätter und eine große runde Blüte zu legen.

 

Wenn du fertig bist, darfst Du gerne einen kleinen Tanz um diese Blume gestalten um die Sonne einzuladen die echten Blumen wachsen zu lassen.

Ein Gedicht oder vielleicht magst Du es singen ist auch hier mit dabei:

„Liebe Sonne ich grüße Dich

Wenn Du scheinst, dann freut es mich

Diese Bild ist als Geschenk gedacht

Ich hoffe, dass es Dir Freude macht

Nun leuchte stark mit aller Kraft

So dass die die es nach oben schafft

Durch den Boden reckt sie sich

In Deinen Strahlen wärmt sie sich

Ist sie dann groß blüht im Garten

Kann ich es kaum erwarten

Springe lustig und gar nicht stumm

Und tanze dann um sie herum“

 
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Keimen und Wachsen

 

von Martina Dötsch, die es liebt die Kinder mit auf Expedition zu nehmen – durch Wald und Wiese –  zum Schauen,  Staunen und Entdecken

Das einzige was eine Pflanze braucht ist Wasser, Luft und Wärme. Schon beginnt die Keimung und ein neuer Spross wächst heran. 

Auch wir brauchen Wasser, Luft zum Atmen und die Sonnenstrahlen. 
Im Moment werden die Tage auch wieder länger, es geht sozusagen wieder rauswärts. Der Winter ist zwar noch nicht ganz vorbei, trotzdem scheint die Sonne schon intensiver. Es herrscht sozusagen die absolute Harmonie zwischen Licht und Dunkelheit. Im Moment ist es fast so, als ob Mutter Erde den Atem anhält. Ostara ist ein wichtiger Übergang im Jahreskreis. Wir versuchen im Moment auch etwas Besonderes zu tun. Viele Menschen fasten gerade und oder verzichten auf so manches. Nicht nur das Haus möchte geputzt werden, auch unser Körper. 

 

Das Experiment mit der gekeimten Bohne lässt uns nachdenken, auch über uns. 
Wasser – Was brauche ich gerade? 
In welchem Umfeld lebe ich um auch keimen zu können? 
Licht – Wo kann ich mein Licht strahlen lassen?
 
Das Experiment mit der gekeimten Bohne lässt uns nachdenken, auch über uns. 
Wasser – Was brauche ich gerade? 
In welchem Umfeld lebe ich um auch keimen zu können? 
Licht – Wo kann ich mein Licht strahlen lassen?
Was treibt mich dazu an immer weiter zu wachsen? 
Erde
Raubt mir gerade jemand die Luft? 
Kann ich mich so entfalten wie ich möchte? 
Zu der Frühjahrs Tag – und Nachtgleiche ist im Moment beides noch da. 
Die Kälte und die Dunkelheit des Winters, somit der Rückzug an den warmen Ofen und nochmals zu sich selbst. Schauen wir nochmal zurück. Sind wir dankbar für die Stille, für die Besinnung, die wir erfahren haben?
Dann schauen wir nach vorne hin zum Licht, zur Wärme und zur Fülle des nahenden Sommers.
Ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Unsere Bohne wird eingesetzt in die Erde. Hier wurzelt sie weiter und wächst zu einer neuen starken Pflanze heran. Auch wir können uns erden, festigen und somit weiter wachsen und Früchte tragen. Der Samen unserer Früchte springt auf und verteilt sich weit über dem Boden. Somit wird immer mehr geerntet als man pflanzt. Da sich Pflanzen, wenn man sie lässt immer weiter vermehren. So gebt auch ihr das Licht und die Wärme weiter damit immer mehr Keimlinge zu großen Pflanzen heranwachsen können. 

 

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Text: siehe oben

Redaktion: Cornelia Müller

Bild Intro + 1: Susanne Bosch

Bild 2: Cornelia Müller

Bild 3+4: Martina Dötsch

HINWEIS:

Die Erläuterungen, Steckbriefe, Rezepturen sowie Verwendungshinweise sind  nach Überlieferungen der Volksheilkunde, nach eigenen Versuchen und nach bestem Wissen niedergeschrieben. Es bleibt in der alleinigen Verantwortung des Lesers, die Angaben  einer eigenen Prüfung zu unterziehen. Werden Methoden, Ideen und Rezepte dieser Seite angewendet, dann geschieht dies auf eigene Verantwortung und Haftung. Anleitungen, Zubereitungen und Rezepte ersetzen weder eine ärztliche Diagnose noch eine entsprechende Therapie. !!!

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